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Die Zukunft ist Jung
hauser & partner

Die Ausbildung von jungen Talenten liegt uns am Herzen und das seit rund 30 Jahren. Denn der Jugend gehört die Zukunft. Die begleitende Einführung, die Integration junger Menschen ins Berufsleben und die emphatische Unterstützung während aller Lehrjahre ist uns ebenso wichtig, wie der erfolgreiche Lehrabschluss unserer Schützlinge. Wir sind stolz auf unsere jüngste Generation. Nicht nur, dass jede und jeder einzelne von ihnen tagtäglich einen ausserordentlichen Einsatz leistet, unsere Lernenden zählen zu den Besten der Branche – wir durften schon Absolventen mit Jahresbestnoten in ihre berufliche Zukunft schicken!

Der Beruf Polydesign 3D

Polydesigner 3D sind Fachleute für dreidimensionale Gestaltung. Ihr Ziel ist die verkaufs- und imagefördernde Inszenierung von Produkten und Dienstleistungen einer Firma. Polydesigner setzen Kundenvorstellungen in realisierbare Gestaltungskonzepte um. Sie zeichnen sich insbesondere aus durch ein Gespür für Trends wie auch ihren Sinn für Planung, Organisation und Inszenierung von Verkaufsräumen, Ausstellungen und Messeständen. Die Präsentation von Produkten und die Entwicklung einer stimmigen Atmosphäre für Events und Informationsveranstaltungen zählen ebenfalls zu ihrem Portfolio. Dabei sind Materialien, Farben, Objekte und örtliche Gegebenheiten genauso zu berücksichtigen, wie Termine und Budget. Darüber hinaus sind nebst multimedialem Verständnis auch handwerkliche Fähigkeiten wie schreinern, malen, lackieren, rahmen, tapezieren, nähen und montieren gefragt.

Die Ausbildung

Was früher den Namen Schaufenster-, oder Dekorationsgestalter oder Gestalterin trug, heisst heute Polydesigner 3D. Die wirtschaftlichen Veränderungen prägen natürlich auch dieses Berufsfeld. Die vierjährige Ausbildung zum Polydesigner 3D unterteilt sich in drei Schwerpunkte: Kreation, Realisation und Styling. Die Lernenden in unserer Unternehmung schliessen ihre Ausbildung mit Schwerpunkt Kreation ab. Im Zentrum steht die Entwicklung von Ideen und Gestaltungskonzepten und deren schriftliche Ausformulierung. Die angehenden Polydesigner 3D realisieren Skizzen, Visualisierungen, Pläne, Modelle sowie Prototypen und fügen diese zu einem Gesamtkonzept zusammen. Ein Grossteil dieser kreativen Arbeit wird am Computer umgesetzt. Gleichzeitig werden gezielt handwerkliche Fähigkeiten und Materialkenntnisse geschult. Die Auszubildenden sind von Anfang bis Ende in das Projekt involviert. Dabei durchlaufen sie alle prozessrelevanten Schritte und tragen einen massgeblichen Teil zur Umsetzung bei. Unsere Lernenden profitieren ausserdem von einem umfangreichen Praktikumsprogramm die Bereiche Warenpräsentation, Metallverarbeitung und Farbbehandlungen betreffend. Diese Praktika absolvieren sie bei unseren Partnerbetrieben Globus, Profilpress AG und Lackierwerk Andreoli AG. Herzlichen Dank an unsere Partner für die kompetente Betreuung unserer angehenden Polydesigner 3D.

Mehr zur Ausbildung Polydesigner/in 3D

Der Abschluss

Die individuelle praktische Arbeit IPA schreiben die Lernenden im letzten Semester. Für diese Abschlussarbeit mit Schwerpunkt Kreation erarbeiten sie für einen realen Kundenauftrag ein umfassendes Gestaltungskonzept. Dies beinhaltet vom Kundenbriefing über die Grobkonzeptphase bis hin zur detaillierten Ausarbeitung inklusive Meetings, Präsentationen, Abklärungen, Berechnungen und Bestellungen alle relevanten Prozessschritte eines Auftrags. Nach erfolgreichem Abschluss der theoretischen Berufsschulprüfungen in sämtlichen Fächern (Gestaltung und Planung, Realisation und Abschluss, Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz, Umweltschutz, Brandschutz und Allgemeinbildung) und der bestandenen praktischen Arbeit darf man sich schliesslich Polydesigner/in 3D (EFZ) mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis nennen.

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Gratulation!

Natürlich interessiert uns auch die Sicht unserer aktuellen Auszubildenden. Lesen Sie, was für Gedanken sich unsere vier jüngsten im Team machen.

&: Deine Lehrzeit neigt sich dem Ende zu. Wie sehen deine Zukunftspläne aus?
M: In der Tat, die Lehrabschlussprüfung rückt näher und die hat natürlich Priorität. Natürlich habe ich mir aber auch schon ein paar Gedanken zu meiner Zukunft gemacht. Ich bin mir noch unsicher ob ich zuerst ein paar Jahre als Polydesignerin 3D arbeiten möchte oder ob ich bald eine Weiterbildung im Bereich Sozialpädagogik starte. Nach Abschluss dieser 3-jährigen höheren Fachschule wäre es mein Traum in der Werkstatt zusammen mit all den Menschen zu arbeiten, die Unterstützung brauchen.

&: Wovon hast du in unserem Lehrbetrieb am meisten profitiert?
M: Mit Sicherheit von der breiten Aufstellung des Betriebs. Von der Kreation bis zur Realisation wird hier alles inhouse erarbeitet. Dank dem Wechsel in die verschiedenen Abteilungen erhielt ich Einblick in alle notwendigen Arbeitsschritte innerhalb eines Projekts. Jede Abteilung hat andere Aufgaben. Das Verständnis für den ganzheitlichen Prozess erlernte ich so direkt von den verantwortlichen Fachpersonen.

&: Du hast nun mehr als die Hälfte deiner Ausbildungszeit hinter dir. Wodurch zeichnet sich für dich diese Ausbildung im Besonderen aus?
M: Durch äusserst abwechslungsreiche Arbeit. Ich bekomme Einblicke in die verschiedensten Bereiche des Berufs und lerne so immer wieder neues dazu. Am spannendsten finde ich den Prozess, welcher bei der Ideenfindung beginnt und bei der Umsetzung endet.

&: Das Austauschprogramm mit Globus steht an. Worauf freust du dich am meisten?
M: Auf die Möglichkeit, die Warenpräsentation kennen zu lernen. Bei uns wird das sehr selten gemacht. Ich freue mich deshalb sehr, dass ich während den drei Monaten bei Globus nochmals eine komplett neue Seite des Berufs erfahren darf.

&: In unserem Betrieb ist die Polydesign-Ausbildung auch handwerklich intensiv. Welche Materialien verarbeitest du dabei am liebsten und wieso?
J: Am liebsten verarbeite ich Holz! Die verschiedenen Holzarten lassen ganz unterschiedliche Verarbeitungsmöglichkeiten zu, das fasziniert mich. Dies ist bei Arbeiten mit Metall ähnlich. Zudem wirken mit Metall verarbeitete Gegenstände immer sehr hochwertig. Das gefällt mir!

&: Du hast diesen Sommer deinen ersten, eigenen Schaukasten für Fabrikat realisiert. Wovon konntest du bei diesem Projekt am meisten profitieren und was würdest du heute anders machen?
J: Ja, das war eine tolle Aufgabe und sie war anspruchsvoll, weil ich zum ersten Mal ein ganzes Projekt von A bis Z, also vom Briefing mit dem Kunden bis zur Umsetzung, durchführen konnte. Dabei habe ich viel gelernt bezüglich des Handwerks, dem Zeitmanagement und dem Kundenkontakt. Für das nächste Projekt nehme ich mir vor, effizienter in der Umsetzung zu werden, ohne jedoch die Qualität zu vernachlässigen. Und ich habe erkannt, dass es sich lohnt, spezifische Fragen schon während des Briefings zu stellen.

&: Warum hast du dich für die Lehre Polydesignerin 3D bei hauser & partner entschieden?
L: Weil man hier die Möglichkeit erhält, unterschiedliche Fachbereiche kennen zu lernen, das finde ich grossartig! Aktuell bin ich im Atelier tätig. Hier lerne ich das handwerkliche Arbeiten. In den nächsten vier Jahren werde ich dann auch Erfahrungen in den anderen Bereichen wie Engineering, Projektleitung und Kreation sammeln können. Es gefällt mir, wenn ich sowohl meine Hände wie auch meinen Kopf gebrauchen kann.

&: Du bist nun bereits mehr als ein halbes Jahr bei uns und bereits fester Bestandteil unseres Teams. Welche Arbeit hat dich bisher am meisten begeistert?
L: Für das Shoppi Tivoli in Spreitenbach durfte ich eine Backsteinwand aus Styroporplatten aufbauen und bemalen. Nicht nur, dass ich versuchte, mit verschiedenen Maltechniken ein möglichst realistisches Resultat zu erzielen, ich stand dabei mehrheitlich auf einer Leiter. Das war eine echte Herausforderung und auch nicht ganz einfach, aber spannend!

Fabrikat

Unsere enge Zusammenarbeit mit «Fabrikat – Working goods» ist ein schönes Beispiel dafür, wie wir unsere Lernenden fördern. Jedes Jahr werden vier unterschiedliche Gestaltungen erarbeitet, welche im Schaukasten an der Kuttelgasse in Zürich zu besichtigen sind. Kreativität, Detailverliebtheit und handwerkliches Geschick sind die nötigen Voraussetzungen für die Entwicklung des Inhalts.

Fabrikat gibt unseren Auszubildenden jeweils in einem persönlichen Briefing ein übergeordnetes Thema bekannt. Dieses bezieht sich meist auf die aktuelle Jahreszeit und eine ausgewählte Produktgruppe, wie beispielsweise Küchenutensilien. Im Anschluss erarbeiten die Lernenden ein Grobkonzept mit drei Ideen, zu jeder Idee werden Muster und Prototypen definiert und erarbeitet. Diese drei Gestaltungsvorschläge präsentieren sie Fabrikat persönlich, beantworten dabei auch kritische Fragen zur Machbarkeit und Umsetzung. Nach der Wahl des Favoriten beginnt die Ausarbeitung des Detailkonzeptes und der Ausführungsplanung. Dazu gehören auch Berechnungen, Bestellungen und das Zeichnen von Plänen. Final wird das Schaukasten-Setting durch den Lernenden selbst hergestellt, montiert und dekoriert. Diese Arbeit erfordert viel handwerkliches Geschick und kreative Ideen. Unter Berücksichtigung fixer Bestandteile wie der Schaukastengrösse und der Materialvorgaben – alles soll natürlich und möglichst nachhaltig hergestellt sein – muss der Inhalt wenn möglich ohne die Hilfe von Druck- und CNC-Maschinen von Hand ausgeführt werden.

Impressionen

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